Hinweis für Neukunden


Es stehen in der IHK-Webanwendung Elektronisches Ursprungszeugnis (eUZweb) zwei Verfahren zur Antrageinreichung zur Verfügung: „Nutzerkennung“ und „Signaturkarte“.

Nutzerkennung

Mit dem neuen Verfahren „Nutzerkennung“ ist das Einreichen von Dokumenten unmittelbar nach der Anmeldung möglich. Die Anschaffung von Signaturkarte und Lesegerät ist nicht mehr erforderlich.

Signaturkarte

Sollten Sie das Verfahren „Signaturkarte“ nutzen wollen, sind eine Signaturkarte und ein Kartenlesegerät erforderlich. Nachfolgend dazu wichtige Informationen:
  • Beantragung der persönlichen Signaturausstattung (Link)
  • Auslieferung der persönlichen Signaturausstattung (Link)
  • Initialisierung der Signaturkarte (Link)
Die IHK-Signaturkarten können bei den Industrie- und Handelskammern beantragt werden.
Sofern Sie die IHK-Signaturkarte erstmals beantragen, nutzen Sie bitte den IHK-Registrierungsservice. Vereinbaren Sie dazu mit dem zuständigen IHK-Registrierungsmitarbeiter einen persönlichen Termin. Der Mitarbeiter in der Registrierungsstelle erläutert Ihnen das Verfahren, nimmt Ihre Daten auf und identifiziert Sie anhand Ihres Personalausweises oder Reisepasses.
Gern können Sie sich für alle Fragen zur Beantragung auch an die DE-CODA GmbH wenden.

Beantragung der persönlichen Signaturausstattung

Bei der Nutzung des Verfahrens „Signaturkarte“ wird folgende Ausstattung benötigt:
  • IHK-Signaturkarte mit zweijähriger Gültigkeit (Erstkarte 119,00 € bei Beantragung in der IHK, 129,00 € bei Beantragung per PostIdent-Verfahren)
  • Ein Kartenlesegerät der Klasse 2 oder 3, das heißt mit eigener Tastatur und ggf. Display (ab ca. 50,00 €), zu beziehen zum Beispiel über https://www.chipkartenleser-shop.de/bdr_hw
Für die Beantragung einer persönlichen Signaturkarte muss grundsätzliche eine persönliche Identifikation erfolgen. Dies ist auf zwei Wegen möglich:

Auslieferung der persönlichen Signaturausstattung

  • Die IHK-Signaturkarten werden bei der D-TRUST GmbH in Berlin, einem Tochterunternehmen der Bundesdruckerei, produziert. Etwa zwei bis drei Wochen nach Eingang der Antragsunterlagen bei D-TRUST bekommt der Kunde von dort seine Signaturkarte zugeschickt.
  • Ein bis zwei Tage später kommt der PIN-Code zur Signaturkarte. Beigefügt ist diesem Schreiben eine Empfangsbestätigung, die der Kunde unterschreiben und per Post an D-TRUST zurückschicken muss. Alternativ kann der Kunde seine Karte mit dem SMS-TAN-Verfahren freischalten lassen. Dadurch ist gesichert, dass die Karte mit PIN-Code in die richtigen Hände gelangt ist, und die Signaturkarte wird im D-TRUST Verzeichnisdienst freigeschaltet. Darüber erhält der Kunde per E-Mail eine Benachrichtigung. Erst dann ist die Karte offiziell einsatzbereit.
  • Das benötigte Kartenlesegerät der bestellt der Kunde selbständig, zum Beispiel unter https://www.chipkartenleser-shop.de/bdr_hw.

Initialisierung der Signaturkarte

Vor der ersten Benutzung der Signaturkarte muss diese einmalig initialisiert werden. In diesem Zuge ändert der Kunde die mitgelieferte Transport-PIN zur Karte in eine selbstgewählte, achtstellige Zahlenkombination. Die Anleitung finden Sie hier.
Da das Verfahren der Aktivierung nur einmal durchgeführt werden kann, können Sie beim Empfang der Signaturkarte erkennen, ob diese bereits missbräuchlich zu verwenden versucht wurde. Die Freischaltung der Signaturkarte mittels der Transport PIN Nummer können Sie erst nach erfolgreicher Installation der Treiber und nachfolgendem Neustart des Systems mit dem "D-Trust Card Assistent" vornehmen. Nach etwa 10-20 Sekunden wird Ihnen die Signaturkarte in der Anwendung angezeigt und Sie gelangen automatisch zum Aktivierungs-Dialog. Dort müssen Sie die sogenannte Transport-PIN, eine Ziffernfolge zur Aktivierung der Signaturkarte, eingeben. Diese wird Ihnen mit separater Post in einem Pin-Brief zugestellt und ist mit der Bezeichnung "Signature Transport PIN" gekennzeichnet.
Im Feld "neue Signature PIN" des Dialogs vergeben Sie die Ziffernfolge, welche später bei der rechtsverbindlichen elektronischen Unterschrift mit der Karte wieder abgefragt wird. Merken Sie sich diese Nummer gut, da Sie ohne diese selbst vergebene Ziffernfolge keine neue PIN Nummer vergeben können. Um Tippfehler zu vermeiden, müssen Sie diese Nummer im Feld darunter zur Sicherheit noch einmal eingeben. Die PIN Nummer ist achtstellig zu wählen. Beachten Sie, dass Sie nur drei Versuche haben, die Transport PIN korrekt einzugeben. Nach drei Fehlversuchen wird die Karte unwiderruflich gesperrt und Sie müssen Ihre Signaturkarte kostenpflichtig austauschen lassen.
Wenn Sie die PIN- Nummern eingegeben haben, starten Sie die Aktivierung der Karte mit der Schaltfläche "PIN initialisieren". Sie erhalten eine Bestätigung der Anwendung, wenn die Aktivierung durchgeführt wurde.
Gern können Sie sich für alle Fragen zur Aktivierung der Signaturkarte auch an das Supportcenter der Bundesdruckerei (D-Trust GmbH) wenden.

Signatur-Testausstattung

Unsere kostenlose Signatur-Testausstattung bieten wir für alle Interessenten an, die nicht sicher sind, ob sie über die erforderlichen technischen Systemvoraussetzungen erfüllen - zum Beispiel, weil sie mit Virtuellen Maschinen und Thin-Clients arbeiten. Die Testausstattung besteht aus einer Test-Signaturkarte, einem Kartenleser sowie der Software D-TRUST-Personal Suite. Für die leihweise Überlassung der Signaturausstattung über 14 Tage entstehen dem Unternehmen keine Kosten. Allerdings kann die Test-Ausstattung nur je nach Verfügbarkeit versandt werden kann. Wer die Testausstattung ausleihen möchte, kann dies per E-Mail anmelden unter info@de-coda.de.